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Death Race - als Videospiele brutal wurden

Geschrieben von Arno am Samstag, 30. Januar 2010 in Arcade

1976 war die Welt der Videospiele noch in Ordnung. Man hatte gerade erst begonnen Mikroprozessoren in Arcade-automaten zu verwenden und der Markt war noch unter wenigen Herstellern aufgeteilt. Eltern mussten sich also wenig Gedanken drum machen, was ihre Kinder spielten.


Doch dann kam 1976 das Spiel Death Race von Exidy. Ziel war es kleine Strichmännchen (offiziell Gremlins genannt) zu überfahren und so Punkte zu bekommen.


Die "Gremlins" starben mit einem lauten Schrei und hinterließen Kreuze, die dann Hindernisse darstellten.



Das Spiel basiert auf dem Film Death Race 2000 (in Deutschland "Frankensteins Todesrennen") von 1975.


Natürlich waren die Eltern entsetzt und die Proteste häuften sich. Auch die Medien berichten über das nach damaligen Verständnis "extrem brutale" Spiel, was aber die Verkaufszahlen in die Höhe schießen ließ. 


Da sich die Proteste gegen Death Race immer weiter ausdehnten und in Verbrennungen von Automaten endeten, kam es schließlich zum Verbot.


Insgesamt sollen rund 500, oder nach anderen Quellen 1000, Automaten gebaut.


Ursprünglich soll das Spiel auch unter dem Namen "Pedestrian" (eng. Fussgänger) entwickelt worden sein.

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1 Kommentar

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blumentopferde
04.02.2010 11:26

Wie hätten die Leute damals wohl reagiert, wenn sie plötzlich ein Duke Nukem 3D vorgesetzt bekommen hätten? ;-) (Antwort)

 

Antwort


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